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Berichte von den Sitzungen des Arbeitskreises
Arbeitskreis Agrar vom 25.-26.02.2011
Am Freitagabend trafen wir uns mit den Teilnehmern des AK Politik und Visionen im Jugendgästehaus in Gailhof. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde stellte uns Agrarreferentin Lena Fastje noch einmal die wichtigsten Punkte und Meilensteine des Dioxin-Skandals dar. Anschließend diskutierten wir über die gefassten und geplanten Beschlüsse und den Imageschaden der Landwirtschaft, wobei wir immer wieder auf das Thema Öffentlichkeitsarbeit zu sprechen kamen. Wir stellten fest, dass dies gerade bei derartigen Skandalen eine wichtige Rolle spielt. Danach ging es in den gemütlichen Teil des Abends über.
Am nächsten Morgen hieß es um 08.30 Uhr Abfahrt zum Institut für Nutztiergenetik nach Mariensee. Dort wurden wir von Rudolf Großfeld, Fachbereich Biotechnologie, empfangen. Rudolf hat uns einiges über die Geschichte und den Aufbau des Instituts erzählt und uns die Labore zum „Sperma Sexing“ gezeigt. Bis zum Sommer wird dort für die Masterrind das Sperma Sexing durchgeführt. Detailliert erklärte uns Rudolf die Funktionsweise des Flowzytometers mit dem die Spermien getrennt werden.
Im Anschluss wurde uns der zum Institut gehörige landwirtschaftliche Betrieb vom Betriebsleiter Herrn Zieseniß vorgestellt. Während eines Rundgangs über die gesamte Anlage erläuterte er uns eindrücklich die hohen Anforderungen, die der Betrieb aufgrund der Forschungsarbeit u.a. im Bereich der Futterqualität leisten muss. Nach dem Rundgang stieß dann der Institutsleiter Herr Prof. Niemann zu uns und wir diskutieren gemeinsam über den Nutzen des Biotechnologieeinsatzes in der Landwirtschaft und die Sichtweise der Verbraucher und des Tierschutzes. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto ging es zum Mittagessen wieder zurück nach Gailhof.
Nach dem Mittag setzten wir uns zusammen, um noch einmal über den Einsatz von Biotechnologien zu diskutieren und gemeinsame Standpunkte zu erarbeiten. Unser Fazit: Wir stehen dem Einsatz von Biotechnologie positiv gegenüber. Die Forschung muss in diesem Bereich weiter vorangetrieben werden. Unsere Ziele: Die Verbraucher sollten den Mehrwert des Biotechnologieeinsatzes erkennen und transparenter und umfassender informiert werden. Aber auch die Landwirte müssten oftmals besser informiert sein, um als Multiplikatoren in der Bevölkerung zu fungieren. Im Anschluss stellten wir unsere erarbeiteten Ergebnisse im gemeinsamen Abschlussplenum mit den anderen beiden Arbeitskreisen vor.
Mona Grabow
Mona Grabow







